Switzerland: The Breathing Life of All

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Date/Time
Date(s) - 28/02/2020 - 01/03/2020
All Day

Location
Gastehaus Kloster Bethanien

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Auf Deutsch/ In German Language

Das atmende Leben in Allem

Gesänge und Kontemplation mit dem Aramäischen Jesus

 

Dieses Retreat lädt dazu ein, durch Gesänge, Bewegungen und Meditationen das Aramäische Vaterunser-Gebet zu erfahren, mit Neil Douglas-Klotz, dem Urheber dieser Arbeit. Er wird unkomplizierte Vorschläge machen, wie man mit einer eigenen Gruppe starten und diese leiten kann. Während des gemeinsamen Wochenendeswerden wir zudem eine einfache, individuelle, stille Aramäische Körperarbeit mit dem Gebet erleben und erlernen können,welche man in den eigenen Meditationen oder in der spirituellen Praxis des Alltags einbauen kann. Egal ob jemand bereits an Aramäischen Retreats teilgenommen hat oder nicht, dies ist ein wunderbarer Zugang zu Jesus` ursprünglichen Spiritualität und seiner Meditationspraxis.

Diese Meditationsform kombiniert einfachen Gesang mit kontemplativer, körperbasierter Achtsamkeit, sowohl durch Sitzen in der Stille als auch durch sanfte Kreistanz-Bewegungen. Sie kann auch als ein Rückzugsprozess für spirituelle Erneuerung benutzt werden, wenn verschiedene Aussagen von Jesus in bestimmter Weise kombiniert werden.

Seit der Publikation des Buches «Prayers of the Cosmos» (1990), in Deutsch «Das Vaterunser – Meditationen und Körperübungen zum kosmischen Jesusgebet» (1992), welches Dr. Matthew Fox als den «Samen einer Revolution» bezeichnete, sind die Gesänge und Meditationen mit den ursprünglichen, aramäischen Worten von Jesus zu einer wichtigen Gebetspraxis in vielen spirituellen Gruppen geworden. Benutzt man die Aramäische Sprache, sei es still oder gesprochen, öffnet dies durch Schwingung, Klang und Atem eine direkte Verbindung zur Spiritualität der Person, welche die Worte gesprochen hat und zudem mit dem indigenen Christentum des Nahen Ostens. Dieses geht den Vorstellungen des Westens voraus, ohne die Prägung einer Theologie von «Ursprungssünde». In der gleichen Art wie Mantren aus östlichen Traditionen wirken, können die Aramäischen Klänge den überbeschäftigten, konzeptuellen Verstand umgehen und sie ermöglichen es dem Gebet, tief in die Gefühle und den Körper einzudringen.